Peinliche Heimniederlage

TSV II verliert zuhause gegen Aufstiegsaspiranten Borussia Brandenburg mit 1:7. Nach wenigen Sekunden bereits der Rückstand: Außen wurde nicht aufgepasst und statt die Flanke zu klären, verfehlte Libero Päpke den Ball und fälschte ihn so ins Tor ab. Trotzdem war der TSV im Anschluss die aktivere Mannschaft, doch im Aufbauspiel offenbarten sich bei Päpke immer wieder Unsicherheiten. Die daraus entstandenen Chancen vereitelte Keeper Maas. Etwa in der 20. Minute gab es dann Elfmeter, nachdem wieder Päpke einen vermeintlich einfachen Ball nicht klären konnte und den Stürmer anschließend von den Beinen holte. Die Chance ließen sich die Brandenburger nicht nehmen. Die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte Martin Lüdicke, der eine Flanke aus dem Halbfeld im Strafraum volley nahm. Doch der Ball ging leider nur an die Latte. Als der TSV eine Situation in der Abwehr bereits geklärt hatte, wurde der Ball vor’m Strafraum unkontrolliert quer in die Mitte statt nach vorne geschlagen, was die Gäste zum 3:0-Pausenstand nutzten. In der zweiten Halbzeit spielte man die ersten 20 Minuten druckvoll nach vorn, doch die Brandenburger kamen immer wieder zu Kontern. Einen davon nutzten sie in dieser Phase zum 4:0, nachdem man in der Abwehr wieder nicht energisch genug in den Zweikampf ging und den Ball nicht klären konnte. Trotzdem spielte der TSV weiter nach vorn und wurde nach einem Freistoß mit dem Ehrentreffer belohnt. Christoph Vetter setzte sich energisch im Strafraum ein und konnte auf Christoph Guhl ablegen, der den Ball im Tor unterbrachte. Eine weitere Chance bot sich, als der Ball von links geflankt wurde und Martin Lüdicke im Strafraum zum Kopfball ansetzte. Leider wurde das Aufstützen des hinter ihm postierten Gegenspielers vom ansonsten sehr guten Schiedsrichter nicht als elfmeterwürdig angesehen. Als in einem weiteren Angriff der Ball vorne verloren ging und 3 Gästespieler gegen nur 2 TSV-Abwehrspieler kontern durften, fiel das 5:1. Danach war nur noch wenig bis gar keine Gegenwehr des TSV zu spüren. Doch der Entstehung der weiteren Treffer gingen immer Fehler des TSV voran. Beim 6:1 hatte man an der Mittellinie den Ball schon erkämpft, verlor ihn aber sofort wieder an die gut nachsetzenden Gäste. Und vor dem 7:1 spielte man aus der Abwehr einen Fehlpass direkt zu einem Borussia-Spieler. Mehr gibt’s glaub ich nicht zu sagen. Der Gegner hat die individuellen Fehler eiskalt ausgenutzt und war an diesem Tag stellenweise eine Klasse besser.

TSV mit: E. Maas – To. Liepe, K. Päpke, Th. Liepe (C. Lehmann II) – M. Lüdicke – S. Meinusch (J. Henkel), S. Petzer, C. Vetter, N. Lehmann – T. Gutt (D. Schade), C. Guhl

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