Treuenbrietzen schnuppert bei Norddeutschen Meisterschaften
Bericht zu den Norddeutschen Meisterschaften im Tischtennis
Spielerinnen des TSV vertreten Brandenburg überregional
Nachdem bereits viele Turniere schon in Doberlug-Kirchhain stattgefunden haben, waren nun die Norddeutschen Meisterschaften der Altersklassen U15 und U19 an der Reihe. Premiere war das zum ersten Mal Nachwuchsspieler aus der Sabinchenstadt daran teilnahmen und Brandenburg bei diesem hochklassigen Turnier vertreten durften. Der TSV Treuenbrietzen reiste mit den beiden Spielern Alexia Fiedler und Miriam Mynarek an, während Fabio Rosin und Chris Müller als Betreuer unsere Spieler begleiteten. Alexia hatte sich hierbei direkt einen Platz durch ihre überragenden Leistungen bei den Landesmeisterschaften im Dezember ergattert. Miriam konnte sich noch kurzfristig durch einen Nachrückerplatz qualifizieren, da Luisa Bernitz, die Siegerin der Landesmeisterschaft, leider krankheitsbedingt absagen musste.
Turnier und Gruppenphase
Bei diesem Turnier spielen 24 Spielerinnen und Spieler aus Brandenburg, Bremen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hessen in den Altersklassen U15 und U19 gegeneinander, um neben Medaillen und Prestige Plätze für die Deutschen Meisterschaften zu ergattern. Jeder Verband schickte somit seine besten Spieler, um diese entsprechenden Ziele zu erreichen. Dabei waren Miriam und Alexia 2 von insgesamt 21 Spielern, welche der TTVB ins Rennen schickte.
Der Trainer, Chris Müller, sagt dazu: „Es ist für uns als Vereine schon eine Ehre Spieler von uns bei diesem Turnier dabei zu haben. Somit haben wir auch mit ihnen im Vorfeld darüber geredet, dass sie komplett frei aufspielen können und diese Atmosphäre einfach aufnehmen sollen.“
Somit ging es am Samstag für die beiden, nach dem traditionellem Einlaufen der Verbände mit ihren Wappen, in der Gruppenphase. Alexia zeigte mit ihrem Material gut umzugehen und konnte die Gegner oft zum Nachdenken zwingen, was ihr viele Führungen in den anfänglichen Sätzen bereitete. Jedoch konnte sie diese nicht immer für sich entscheiden, was wohl auch etwas auf die Nervosität zurückzuführen ist. Am Ende wurde Alexia vierte in ihre Gruppe mit nur einem Satz gewinn, doch wenn man auf die Sätze schaut, dann waren mehr als die Hälfte in die Verlängerung gegangen.
Bei Miriam sah das Endergebnis mit dem vierten Platz in der Gruppe mit nur einem Satz gewinn gleich aus. Sie konnte jedoch auch oft bis zur Satzmitte mit den anderen mithalten und zeigen das sie alle Schläge beherrscht. Oft lag es dann an kleinen Fehlern, welche am Ende den Unterschied gemacht haben.

Doppel und Gemeinschaftlichkeit
Am Sonntag begann der Tag dann nach dem Einspielen direkt mit den Doppeln. Dabei spielten Alexia und Miriam gegen Spielerinnen aus Schleswig-Holstein, welche sie auch jeweils aus der Gruppe schon kanten. Nach einer kleinen Taktikbesprechung ging es dann in den ersten Satz, welchen die beiden souverän für sich entscheiden konnten. Auch im zweiten Satz ging es gut los und die beiden konnten sich einen kleinen Vorsprung von 3 Punkten erspielen. Leider kamen am Ende wieder kleine Fehler hinzu und der Gegner hatte das Glück dann etwas auf seine Seite, weshalb der Satz doch noch wegging. Alexia und Miriam hielten die nächsten beide Sätze immer gut mit den anderen mit, jedoch zeigte sich die Sicherheit der anderen als noch besser, was am Ende zu einer 1:3 Niederlage führte. Mit doch enttäuschten Gesichtern mussten sie somit ihren Gegnern gratulieren.
Auch wenn es für die Sabinchen-Städler das aus bedeutete, gab es immer hin noch die anderen Spieler aus dem Verband. Somit galt es also diese so gut es ging zu unterstützen. Durch das oft regional gegeneinander spielen und auch das gemeinsame Abendessen und unterhalten während des Wochenendes sind die Spieler und Betreuer näher gerückt, was man dann auch in der Halle durch das gemeinsame Anfeuern und Mitfiebern gespürt hat.
Schlussworte
Was unsere beiden Mädchen in diesem Jahr geschafft haben, ist für uns die größte Ehre und zeigt, dass wir mit unserem Engagement und Training in die richtige Richtung gehen. Chris Müller sagt dazu: „Ich glaube alle Trainer, Mannschaftskameraden und Trainingspartner egal welchen Alters können sich hierfür auf die Schultern klopfen. Denn ihr seid alle dafür verantwortlich, dass sich unser Nachwuchs weiterentwickelt und somit diese Erfolge erzielen kann. Danke euch allen!“
Der TSV Treuenbrietzen freut sich für seine beiden Spieler Miriam und Alexia. Auch ohne Medaille erfüllt ihr unseren Verein mit Stolz. Wir wünsche euch weiterhin viele Erfolge, Spaß und Ehrgeiz für den Tischtennissport und hoffen das ihr uns noch lange begleitet.
Autor: Chris Müller


