Top Niveau bei Vereinsmeisterschaften

David, Alex, Andy

David, Alex, Andy

Am Wochenende nutzten die TT – Spieler der oberen Leistungsklasse das spielfreie Wochenende um ihre traditionell, rückwirkend stattfindende Vereinsmeisterschaften für das Jahr 2014 auszuspielen. So trafen sich am Samstag um 11. 00 Uhr bis auf wenige Ausnahmen insgesamt 22 Spieler der ersten bis fünften Mannschaft, die nach ihrer Spielstärke in vier Gruppen, 2 Sechser- und 2 Fünfergruppen, gelost wurden. Und um es vorweg zu nehmen, es waren die leistungsstärksten Meisterschaften der vergangenen Jahre, mit einigen überraschenden Ergebnissen.  Schon in der Gruppenphase, wo im Modus jeder gegen Jeden gespielt wurde, gab es sehr spannende offensiv geführte Spiele mit vielen engen Ergebnissen zu beobachten.  Bis auf Gruppe A, in der David Dietrich als Top Gesetzter seiner Favoritenrolle gerecht wurde,  ging es in den anderen Gruppen sehr spannend zu. Gleich mehrere Spieler hatten in den einzelnen Gruppen die gleiche Anzahl an gewonnenen Spielen, so dass die Sätze ausgezählt werden mussten und in einem Fall sogar diese gleich waren und erst die Begegnung gegeneinander das Weiterkommen in die Endrunde entschied.   Nutznießer dieser Entscheidung war zur Überraschung Jens Trompke, der schon einige male den Pokal gewann. Am Ende waren aber schon die Besten der Abteilung unter den Top Acht zu finden die auch in den ersten zwei Teams um Punkte kämpfen. Einzig Falko Faix, Robert Benedikt und verletzungsbedingt Fred Moritz (Aufgabe) waren in diesem Feld nicht zu finden. Unter denen aber die Seriensieger der vergangenen Jahre Jens Trompke und Daniel Speidel. Die Setzung ergab es so, dass im ersten Viertelfinale Jens auf seinen Mannschaftskollegen David Dietrich traf und der zeigte mit einem klaren 3:1 seine gewachsene Spielstärke. Im Halbfinale traf  David dann auf Daniel und zog mit einem klaren 3:0 ins Finale ein. Damit war klar das sich seid 10 Jahren erstmals ein neuer Spielername auf dem Siegerpokal verewigen wird. Auf der anderen Seite setzte sich Andy Vetter klar gegen Th. Görlitz durch, der für den verletzungsbedingt aufgebenden F. Moritz nach oben rutschte. Das zweite Viertelfinale Unten hatte eine gewisse Brisanz in sich. Hatte im Punktspielduell Kevin Kracht – Schmollack mit 3:2 die Nase vorn, so drehte Alexander Beau mit dem gleichen Ergebnis die Partie zu seinen Gunsten. Im Halbfinale traf er dann auf Andy Vetter den er klar mit 3:0 beherrschte und ebenso ins Finale einzog. Schon die Konstellation des Finales mit Alexander gegen David versprach eine packende und offensiv geführte Begegnung zu werden und die gut 30 Zuschauer bekamen eine gute Show geboten. Beide zeigten viele unterschiedliche Aufschlagvarianten mit sofortigem Angriff und Top Spinrallye’s bis zum Endschlag. Doch auch hier schien es, dass David an diesem Tag nicht zu schlagen war. Was auch Alex versuchte, David hatte die passende Antwort darauf.   Die 2: 0 Führung brachte diesem auch eine gewisse Sicherheit, doch Alex Biss sich ins Match und gewann den dritten Satz. Im Vierten setzte sich David wieder schnell ab und schien schon beim 10:6 wie der sichere Sieger aus. Mit zwei Aufschlägen gelang es Alex zu verkürzen und auch die nächsten beiden Punkte machte er zum Ausgleich. Danach zeigte er auch noch die besseren Nerven und holte sich den Satz mit 13:11. Im Entscheidungssatz dann war er es der den besseren Start hatte und seinen kleinen Vorsprung hielt er bis zum Schluss. Schon fast unterlegen drehte er die Partie noch und nahm mit stolzgeschwellter Brust den Siegerpokal in Empfang.

Bei den Zuschauern herrschte am Ende einhellig die Meinung, dass dies eines der besten Finals der letzten Jahre gewesen ist und sich vielleicht auch eine Wachablösung der etablierten Seriensieger andeutet.

[pdf]

Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert