Verdienter Auswärtssieg

Am Sonntag war die 1. Vertretung beim Liganeuling Blau-Weiß Wusterwitz zu Gast. Nach 2 Unentschieden in Folge mußte diesmal ein Sieg her. Dementsprechend motiviert gingen die Sabinchenstädter in die Partie. Bereits in der 2. Minute deutete Tobi Gutt an, dass er am Sonntag einen starken Tag erwischen würde. Per Kopf scheiterte er zunächst am guten Keeper Brüggmann. Zwar agierte der TSV in der Anfangsphase optisch überlegen, aber mangelnde Präzision im Spielaufbau und fahrlässige Ballverluste im Mittelfeld ließen die Gastgeber brandgefährlich vor unser Gehäuse kommen. Insbesondere Schubarth, Günter und Kirsk erzeugten mit ihrem schnellen Spiel große Gefahr für das von Philipp Keil gehütete TSV-Tor. Scheiterte Schubarth in der 4. Minute noch mit seinem Schuß knapp, so machte es Kirsk in der 10. Minute besser. Mit einem sehenswerten Dribbling setzte er sich im Zentrum durch und netzte sicher zum 1:0 für den Aufsteiger ein. Wachgerüttelt vom Rückstand kam der TSV nun besser auf- sicherlich auch begünstigt von der unerklärlichen Zerstrittenheit der Wusterwitzer. Belebendes Elememt war Thomas Knappe, der früh für den verletzten Nico Feller in die Partie kam. Thomas blieb es vorbehalten, den 1:1-Ausgleich zu markieren. Die Vorarbeit hierzu leistete Stephan Meinusch, der, wie schon gegen Niemegk, eine gute Leistung zeigte (26. ). Die verdiente Führung für den TSV leitete der agile Nico Höhne ein, der einen springenden Ball zu Pit Päpke weiterleitete. Der setzte sich beherzt im Wusterwitzer Strafraum durch und legte den Ball quer zu Tobi Gutt, was die 2:1-Halbzeitführung für den TSV bedeutete (41. ). Dominanter und technisch versierter als noch in Spielhälfte eins nahm der TSV die 2. Halbzeit in Angriff. Bereits in der 49. Minute sorgte Meinusch mit dem 3:1 für die Vorentscheidung. Ein langer Einwurf von Pit Päpke wurde von Tobi Gutt zu Meinusch weitergeleitet.
Bereits eine Minute später machte Tobi Gutt höchstpersönlich den Sack für seine Farben zu. Eine hohe Heinreigabe nahm Tobi mit der Brust herrlich an und mit. Volley haute er das Spielgerät in die Maschen des Wusterwitzer Gehäuses und krönte damit sein überragendes Spiel. In der Folge erspielten sich die Sabinchenstädter nahezu im Minutentakt Torchancen, die aber allesamt leichtfertig vergeben wurden. Fazit: Eine solide und mannschaftlich geschlossene Leistung des Tabellenzweiten mit einer deutlichen Steigerung in der 2. Halbzeit.
Aufstellung: P. Keil – K. Päpke, A. Schulz, J. Päpke – P. Päpke, F. Carl, C. Knappe (71. M. Richter), S. Meinusch (65. D. Gärtner) – N. Höhne – T. Gutt, N. Feller (15. T. Knappe).

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