Überraschender Auswärtssieg

Zu ihrem ersten Auswärtsspiel reisten die Spieler der vierten Mannschaft Ersatzgeschwächt nach Dippmannsdorf. Das Hinspiel wurde in Stammbesetzung relativ klar mit 10:6 verloren. Es fehlte krankheitsbeding Chris, sowie arbeitsmäßig R. Busse und Th. Görlitz. So bestritten dieses Match Florian, Th. Hertel, P. Ahlburg und als Ersatz Th. Speidel. Trotz der Notbesetzung wollte man sich so teuer wie möglich verkaufen und die Doppel verliefen vielversprechend. Flori und Speiche kamen mit der Spielweise des ersten Gastgebersdoppels recht gut zurecht und gewannen am Ende überraschend mit 3:1 Sätzen. Auch das zweite Doppel mit Hertel / Ahlburg hatte seine Chancen. Zweimal verspielte man aber eine 10:8 Führung in den ersten beiden Sätzen noch und im Dritten war dann die Luft raus. Die erste Runde ließ dann aber schon aufhorchen. Von der Niederlage von Hertel gegen Th. Gleisering ging man aus. Flori setzte sich in seinem Match nach zweimaligem Rückstand am Ende noch im Entscheidungssatz durch. Ersatzmann Speidel hatte nur im zweiten Satz etwas Mühe mit seinem Gegner, gewann aber am Ende mit seinem starken Unterschnittspiel und kompromisslosen Schüssen sicher mit 3:1 Sätzen. Peter ging schon mit einem mulmigen Gefühl an den Tisch, verließ er doch in den bisherigen Begegnungen gegen seinen Gegner den Tisch steht‘s als Verlierer. Und so spielte er auch recht verhalten und lag schnell mit 2:1 im Rückstand. Doch dann hatte er den Dreh raus, nagelte sein Kontrahenten konsequent in der Rückhand fest und traf mit seinen Angriffsbällen immer besser. Am Ende gingen die Sätze 4 und 5 recht deutlich an ihn womit er die Runde siegreich beendete. In Runde zwei trafen die Einser aufeinander und so ein bisschen war die Hoffnung da, dass Flori garnichtmal so Chancenlos war. Das Spiel von Thomas Gleisering lag im relativ gut. Mit seinem kompromisslosen frühen geraden Angriffsschlägen drückte er diesen schon zu Beginn der Ballwechsel in die Defensive, wovon sich dieser in den seltensten Fällen noch einmal befreien konnte. Nach einer 2:0 Führung wurde sein Gegner dann doch druckvoller im Spiel, gewann den 3. Satz und das Match schien zu drehen. Im Vierten konnte sich keiner so richtig absetzen doch zum Ende hin hatte Flori die besseren Schläge parat und setzte sich mit 3:1 durch. Erstmals keimte Hoffnung bei den Sabinchenstädtern auf vielleicht doch einen Punkt mitnehmen zu können. Th. Hertel verlor im oberen Paarkreuz gegen einen sehr unorthodox spielenden Gegner auch sein zweites Match. Dafür hatte aber Peter aus dem ersten Match noch genügend Selbstvertrauen und gewann auch seine zweite Begegnung mit 3:1 Sätzen. Auch bei Th. Speidel sah es gut aus. In den ersten beiden Sätzen hatte er wenig Probleme und führte mit 2:0, bevor sein Gegner verhaltener und kontrollierten wurde und das Match kippte. So stand es zur Hälfte des Matches zwar 6:4 für uns, aber doch alles noch offen. Flori hatte auch mit dem Gegner der dritten Runde wenig Probleme, wogegen Peter gegen die Nr. 1 erwartungsgemäß  unterlag. Danach traten beide Thomase an die Tische und es waren  die reinsten Krimis. Beide kamen mit den Spielweisen ihrer Gegner nur schwer zurecht und lagen schnell mit 0:2 hinten. Das gesamte Match schien nun zu kippen, doch angefeuert von ihren Teamkameraden gelang es Beiden erst einmal den dritten Satz für sich zu entscheiden, wobei Speiche erst beim 15:13 erlöst war. Während Th. Hertel nun den Dreh raus hatte und auch die weiteren Sätze relativ sicher gewann, blieb es am Nebentisch weiter spannend. Im vierten Satz schien Thomas auch das heilige Mittel gefunden zu haben und gewann diesen mit 11:7, doch im Entscheidungssatz hatte sein Gegner den besseren Start, erspielte sich einen beruhigenden Vorsprung und hatte beim 10:6, vier Matchbälle. Jetzt spielte der graue Wolf alles oder nichts und ging auf jeden Ball rauf und traf auch noch zum Unmut seines Gegners der immer nervöser und verkrampfter wurde. Bei vier Punkten in Folge glich Speiche erst einmal aus, versengte auch die nächsten beiden Bälle und verließ völlig ausgelaugt den Tisch doch noch als Sieger. Damit hatte er den neunten Punkt erspielt und das Remis war erreicht. In seinem nächsten Match gegen die Nr. Eins lief dann verständlich gar nichts mehr, aber wir hatten ja noch Flori an Bord.   Dieser machte in seinem Match sozusagen kurzen Prozess mit seinem Gegner, gewann deutlich mit 3:0 Sätzen, blieb damit ungeschlagen an diesem Tag und hatte letztendlich einen großen Anteil an den in dieser Besetzung nicht für möglich gehaltenen 10:6 Auswärtserfolg. Damit hat man sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernt und darf, trotzdem unten alles weiter sehr eng ist, weiter auf den Klassenerhalt hoffen.

Punkte TSV: Flori 4,5 ; Th. Hertel 1 ; P. Ahlburg 2, Th. Speidel 2,5

Punkte Dippm. : Th. Gleisering 3; M. Gleisering 1,5 ; Peters 0; Meißner 1,5

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