Dankeschön zum Jahresende

Am ersten Dezember wurden sie ausgezeichnet, hier die Laudatio von Regina Fleischmann, Koordinatorin der Jugendlichen im Ehrenamt Potsdam-Mittelmark:

Diese 4 Musketiere traf man oft im Quartett an. Das kühle Nass ist ihr Metier. Im Trainerteam machte es auch viel mehr Freude wurde mir berichtet. Alle 4 waren ehemalige Schwimmer im Verein. Sie sind in Treuenbrietzen zu Hause und hier für die beiden Vereine, den TSV Treuenbrietzen und den MTV Treuenbrietzen ehrenamtlich als ÜbungsleiterInnen unterwegs. Mit 13 Jahren begannen sie als ÜbungsleiterassistenInnen. Bei der Ausbildung zum Übungsleiter wollten sie ihre Fähigkeiten erweitern, auch folgte ein Rettungsschwimmerlehrgang. Im Winter ging es in die Bundeswehrschwimmhalle nach Beelitz. Ein großes Lob kam aus dem Verein. Die Jugendlichen waren unter einem hohen Zeitaufwand ehrenamtlich tätig und dabei immer verlässlich. Nun sind sie 18 Jahre und gehen in ihre Ausbildungen. 4 Jahre aber haben sie Kinder glücklich machen können und sich selbst natürlich auch. „Trainer sein macht glücklich“, bekannte Luise Päpke, „und ich werde Trainer auf jeden Fall bleiben“.
Allen vieren gemeinsam ist es zu verdanken, dass dem Verein viele Kinder zuliefen. Die anziehende Atmosphäre in der Schwimmabteilung des TSV Treuenbrietzen war sehr wichtig.
Cecilia Seehaus ist als Trainerin seit mehreren Jahren aktiv und war meist für die älteren Schwimmer zuständig, also Jugendliche, die fast so alt waren wie sie selbst. Trotzdem schaffte sie es, die Teilnehmer mit ihrem Fachwissen, ihrem Einfallsreichtum und mit ihrer immer guten Laune für die Trainingseinheit zu begeistern, so dass sich alle anstrengten und auch Spaß hatten. In ihrer Schule, dem Gymnasium Treuenbrietzen, war sie in den zurückliegenden Jahren gleichzeitig in der Yes-AG ehrenamtlich tätig.
Toma Ruppel zeichnete sich besonders durch Hilfsbereitschaft und kreative Ideen aus. Dabei probierte sie sich in den verschiedenen Altersklassen aus und es gelang ihr sowohl bei den Schwimmanfängern als auch bei den „Großen“, Begeisterung zu wecken und Spaß am Training zu vermitteln. Außerdem organisierte sie für alle Kinder neue T-Shirts.
Max Kietzke ist der einzige Junge im Trainerquartett und steht seit 3 Jahren am Beckenrand. Zuverlässig sichert er den Trainingsbetrieb ab. In seiner ruhigen Art beherrscht er auch zahlenmäßig größere Gruppen, so dass auf seiner Bahn immer viel los ist.
Luise ist vor allem für die jüngeren Kinder zuständig und vermittelt hier mit viel Kompetenz und Einfühlungsvermögen die wichtigsten Voraussetzungen für die Wassersicherheit und die ersten Schwimmarten. Ihr Umgang mit den Kleinsten ist liebevoll und fordernd zugleich. Ihre Routine kommt nicht von ungefähr, schon im Sommer vor 5 Jahren war sie als Helferin am Beckenrand aktiv, übernahm bald mehr und mehr Aufgaben und sogar eine eigene Gruppe. So entwickelte sich ihre Entscheidungsfreudigkeit, sie wurde gefordert.

Luise und Toma meinten, dass sie stets mit Vorfreude zum Training gingen. So übertrug sich recht schnell ihre gute Laune auf die Kinder und umgekehrt. Der Umgang mit den Kindern mache den Kopf frei. Dabei erarbeiten sich alle das so wichtige Vertrauen, während die Kinder sich ihnen gegenüber mehr und mehr offener verhalten. Den Umgang mit den Kindern finden sie inzwischen einfacher und „wenn wir dann auch noch anerkannt sind, finden wir es brillant“, so die Jugendlichen. Auf jeden Fall lernten sie Verantwortung zu tragen und etwas zielgerichtet zu organisieren. Auch der Kontakt zur Gemeinde würde sich dabei gut entwickeln.

Toma Ruppel und Luise Päpke findet man aber auch beim MTV Treuenbrietzen, in der Turnabteilung, wo sie zusätzlich seit 2013 als Turntrainerinnen aktiv waren.

Obwohl das Zeitbudget manchmal doch recht eng wird, wollen sie weiter ehrenamtlich tätig sein.

In ihren Familien finden alle den nötigen Rückhalt. Luises Mutti, die auch heute hier ist, ist selbst Trainerin im Schwimmverein. Sie konnte über ihr eigenes Engagement vorbildlich auf die Jugendlichen wirken, sie mitreißen, für das Ehrenamt begeistern.

Auf die Frage, warum sie das machen: es ist schön, bei Wettkämpfen zu sehen, wie sich die Kinder entwickelt haben, es im Team gut Spaß macht und sie einfach dabei sein wollen.

Dafür unser herzliches Dankeschön an

Toma Ruppel, Cecilia Seehaus, Luise Päpke und Max Kietzke

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