4 Stunden gespielt und kein Sieger

Am Dienstag ging es für die Vierte in die Landeshauptstadt zum Spiel gegen die Unioner. Zwar ein Neuling in der Staffel, doch in deren Reihen steht mit Daniel Hein ein ehemaliger Verbandsligaspieler der SG Geltow womit diese nicht zu unterschätzen waren. In den Doppeln gelang es Hertel / Ahlburg nach erstem Satzverlust die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Am Nebentisch spielte Flori / Görlitz gegen das Spitzendoppel Hein / Hilbert. Nach 2:0 Rückstand schien es als hätten sie die Schwachstellen gefunden und glichen aus. Doch im Entscheidungssatz legte Hein dann im offensiven Spiel noch eine Schippe drauf und das Match ging mit 3:2 verloren. Im oberen Paarkreuz unterlag Hertel dann dem Ex Geltower, knöpfte ihm aber immerhin einen Satz ab. Am Nebentisch gewann Flori mit 3:0, zeigte in den Sätzen 2 und 3 jeweils beim 11:9 starke Nerven. Eine enttäuschende erste Partie lieferte Ahlburg gegen Marc Freyer, ein Ex Brücker Spieler, ab. Er verlor recht klar in drei Sätzen und auch Görlitz tat sich sehr schwer in seinem Match. Nachdem er gegen den unorthodox spielenden Gegner den Ersten knapp gewann, gab er die nächsten Beiden ab. Im vierten und fünften wurde es ein Geduldsspiel da beide ein sehr defensives Schupfspiel zeigten. Am Ende gewann er mit 3:2 Sätzen. In der zweiten Runde machte Hein dann auch mit Flori kurzen Prozeß, genauso machte es Görlitz gegen Freyer. In den beiden anderen Partien ging es über die volle Distanz. Die ersten drei Sätze bei Hertel endeten in seiner Begegnung gegen einen sehr guten Abwehrspieler jeweils 11:9 , doch er lag mit 2:1 hinten. Im vierten Satz wurde er aktiver, drängte seinen Gegner frühzeitig vom Tisch und zeigte bei seinen Angriffsschlägen die nötige Konzentration um diesen für sich zu entscheiden. Im Entscheidungssatz kam sein Gegner zu Beginn schnell weg und die Partie war es am Ende auch. Ähnlicher Spielverlauf bei Ahlburg, doch diesmal drehte er in den beiden letzten Sätzen noch die drohende Niederlage in einen Sieg. So stand es zur Halbzeit 5:5 und es waren bereits 2 Stunden gespielt. In der dritten Runde gaben Ahlburg und Görlitz gegen das obere Paarkreuz erwartungsgemäß ihre Spiele ab, aber auch Letztgenanntem gelang es dem Spitzenspieler zumindest einen Satz abzunehmen. Flori und Hertel glichen wieder aus. Es ging in die letzte Runde wo Ahlburg den Anfang machte, aber auch er hatte gegen Hein keine Chance. Dafür raffte sich Flori nach erstem Satzverlust gegen die Nr.4, ließ sich durch dessen “ Zwischengequatsche“ nicht mehr aus der Ruhe bringen und gewann ebenso sicher wie Hertel am Nebentisch gegen Freyer, was gleichzeitig die erstmalige Führung zum 9:8 in dieser Partie bedeutete. Psychologisch im Vorteil unbelastet ins Match zu gehen da man bereits das Remis erkämpft hatte, trat Görlitz gegen den Defensivspieler an den Tisch, doch schnell merkte man das er nicht die richtigen Mittel fand um diesen sehr passiv arbeitenden Zweier des Gastgebers in Bedrängnis zu bringen. So endete die Partie letztendlich nach über 4 Stunden Spielzeit, fast vor Mitternacht, am Ende mit einem Unentschieden womit man auf Treuenbrietzener Seite nicht ganz zufrieden war

TSV: Flo­ri­an Pust-Schmidt 3 ; Th. Gör­litz 2 ; Th. Her­tel 2,5 ; Peter Ahlburg 1,5

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