Gemischte Gefühle im Männerbereich

TSV holt erneut Punkt gegen Tabellendritten – der DREIER war greifbar nah

Hätte man um 14.50 Uhr unterschreiben können, dass man heute souverän einen Punkt mitnimmt, hätte man das wahrscheinlich getan. Doch im Nachhinein ist der Punkt nicht dem Spielverlauf entsprechend. Die Männer spielten 90 Minuten lang konzentriert und beherrschten weitestgehend den Gegner.

Der Beginn sah jedoch nicht vielversprechend aus, denn bereits nach kurzer Zeit mussten zwei Spieler mit muskulären Verletzungen vom Platz. Für sie kamen Thomas Knappe, der sich kurzfristig bereiterklärte zu spielen und Olgar Agaba, der erneut seine Klasse  aufblitzen lassen konnte. Es war sehr schön anzuschauen wie schnell sich die Spieler integrierten und Anteil am Punktgewinn hatten.

Um es vorwegzunehmen war es wieder die geschlossene Mannschaftsleistung, welche den Punktgewinn garantierte.

Letztendlich ist der Spielverlauf schnell geschildert. Die Männer kreierten zahlreiche Chancen – nutzten jedoch erst kurz vor der Pause eine Möglichkeit zum 1:0. Erik Näthe war zur Stelle und markierte das überfällige 1:0. Wittenberge fand bis dahin nicht statt. Gutes Stellungsspiel und Pressing sorgten für die gute erste Halbzeit.

In Halbzeit zwei dann weiter Offensivfußball durch den Gastgeber. Den Vorwurf den man sich machen muss ist die Chancenverwertung. Aber dennoch kann und muss man auf Grund der bisherigen Saison und der Tabellenkonstellation zufrieden sein.

In der 55. Minute dann der erste richtige Schuss von Wittenberge doch der TSV Schlussmann war zur Stelle.

Die Schlüsselsituation dann in der 85. Minute als Torsten Senft in den Zweikampf im 16er geht. Ja der TSV Verteidiger geht von hinten in den Zweikampf was die Bewertung durch den Schiedsrichter immer schwerer macht, ABER er spielt klar den Ball ins Aus, dennoch ertönte der Pfiff. Hier wäre Fingerspitzengefühl gefordert gewesen. Für uns im Abstiegskampf ist jeder Punkt wichtig und da darf der Pfiff nicht kommen. Aber so ist Fußball leider nun mal. Den fälligen Elfer verwandelte der Spieler sicher.

So stand es 1:1 und das Spiel war dann auch zu Ende.

Treuenbrietzen spielte eine starke Partie – Mit einem Dreier hätte man sich eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen, um den Abstieg aus eigener Kraft zu verhindern. So brauch der TSV weiter Schützenhilfe der anderen Teams und einen Sieg gegen den direkten Konkurrenten Rot-Weiß Gülliz am 10.06.2017 im letzten Heimspiel im Waldstadion.

Ein Punkt nächste Woche gegen Fortuna könnte die verloren Punkte aus dem Wittenberge – Spiel gewiss wettmachen.

 

TSV: Schröder, Päpke  K., Lüdicke, Schulz (Knappe T.) , Senft, Päpke  P., Vetter (Agaba), Ross, Höhne, Näthe, Rhaue

 

hier die Zeitungsberichte:

Potsdam Mittelmark:

http://www.sportbuzzer.de/artikel/landesklasse-west-tsv-erkampft-drittes-remis-in-serie/

Prignitz:

http://www.sportbuzzer.de/artikel/landesklasse-west-veritas-fehlen-die-ideen/

 

Die Hoffnung stirbt zuletzt – TSV II verliert zu Hause gegen SG Saarmund II mit 1:3

 

Die Luft wird dünn im Abstiegskampf und die Reserve des TSV kann aus eigener Kraft den Abstieg nicht mehr verhindern. Mit der Niederlage gegen Saarmund II kann man an Saarmund nicht mehr vorbeiziehen. Die Treuenbrietzener starteten hoffnungsvoll und gingen in der 11. Spielminute durch ein Tor von Michael Kaiser in Führung. Doch ein Spieler der Saarmunder sorgte noch in der 1. Halbzeit für den Endstand.

Philipp Müller sorgte mit Toren in der 25. , 38. und 45. Minute für das 1:3.

Treuenbrietzen kann jetzt nur noch rechnerisch an Michendorf III und Linthe vorbeiziehen. Dazu muss der TSV die ausstehenden Spiele bei Eintracht Potsdam und Traktor Schlalach gewinnen. Dabei darf Union Linthe kein Spiel mehr gewinnen. Sie spielen am 24.05.2017 in Babelsberg gegen Welcome United. Parallel spielt Michendorf gegen Seddin, wobei ein Sieg der Seddiner notwendig ist. Am 28.05.2017 spielt dann Linthe in Michendorf. In dieser Partie muss Michendorf gewinnen. Am selben Spieltag muss der TSV bei Eintracht Potsdam gewinnen. Am 11.06.2017 dann das nächste Mal hoffen. Verlieren Michendorf in Belzig und Linthe in Schlalach so steigt am letzten Spieltag ein Finale für den TSV Treuenbrietzen bei Traktor Schlalach. Michendorf spielt erneut gegen Seddin und muss auch diesmal verlieren.

Anhand der Ausführungen eine fast unmögliche Konstellation, aber manchmal schreibt der Fußball genau diese Geschichten …

Also die Hoffnung stirbt zuletzt – rein rechnerisch haben wir schonmal unsere Hausaufgaben gemacht.

 

TSV : Schröder, Höhne J.,Schwericke, Kaiser, Illesch (Hähndel), Henkel L.(Weigmann), Henkel J., Klöckner, Lehmann, Zobel, Maas (Fraske)

 

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