TSV-Frauen können sich nicht für die starke zweite Halbzeit belohnen

IMG_5924Am vergangenen Sonntag war zum Heimspielauftakt der TSV-Frauen die SpG SV Blau-Gelb Falkensee/SV Falkensee-Finkenkrug im Waldstadion zu Gast. Der TSV konnte wieder auf eine schlagkräftige Truppe zurück greifen. Im Vergleich zur Vorwoche, in der man den 1. FFC Brandenburg mit 11:1 vom Platz fegte, fehlten Luisa Schilke, Theresa Bickert und Melanie Lipsdorf. Dafür konnten aber Katrin Förste und Elaine Poet ihr erstes Saisonspiel 15/16 bestreiten.

Der TSV begann sehr engagiert und im Vergleich zu den Spielen in der letzten Saison schaffte man es, von Anfang an aufmerksam zu sein. Schon in der 1. Minute verletzte sich jedoch Antje ohne Fremdeinwirkung am Rücken, konnte aber nach kurzer Pause weiterspielen. Nach vorne klappte beim TSV allerdings zuerst nicht viel. Viele Pässe wurden von den Abwehrspielerinnen der SpG abgefangen oder die Bälle wurden in vom Gegner sehr hart geführten Zweikämpfen verloren. Vier Minuten reichten den Frauen aus Falkensee, um durch ein Hattrick in Führung zu gehen. Franzi im Tor hatte bei den Gegentoren in der 13., 14. und 17. Minute allerdings keine Chance. Durch den Rückstand waren die TSV-Frauen wachgerüttelt und legten mehr Konzentration in ihr Offensivspiel. Bis zur Pause konnten einige Möglichkeiten herausgespielt werden, die jedoch von der Torfrau vereitelt werden konnten. Aber auch unsere Abwehr um Kaka und Angela stand sicher und Franzi hielt mit guten Paraden ihren Kasten sauber.

Die TSV-Frauen sammelten in der Halbzeitpause nochmals ihre Kräfte und gingen mit viel Motivation in die zweite Halbzeit. Das sollte sich auszahlen, denn diese begann mit einem Paukenschlag. Sissy traf bereits nach 2 Minuten zum 1:3. Danach verlief das Spiel nur noch auf ein Tor. Der TSV setze die Gegnerinnen offensiv so unter Druck, dass diese keine Möglichkeiten mehr hatten, ins Spiel zu finden. Alle Bälle wurden von Falkensee versucht aus der eigenen Hälfte zu schlagen. Abstöße der Torfrau landeten meist im Aus. Einzelne Vorstöße der SpG-Stürmerinnen konnten oft schon auf Höhe der Mittellinie gestoppt werden. Falkensee hatte keine spielerischen Mittel gegen den TSV und versuchte nun durch eine überharte Spielweise in Ballbesitz zu kommen. Es dauerte allerdings bis zur 70. Minute, als erneut Sissy zum 2:3 traf. Alle wussten: hier könnte heute noch ein Punkt drin sein. Das Glück war an diesem Tag nur leider nicht auf Seiten des TSV. Mit der ersten richtigen Chance in der zweiten Halbzeit machte Falkensee in der 72. Minute nach einem Eckball das 4:2. Und nur sechs Minuten später erhöhte dieselbe Spielerin auf 5:2. Danach hatte der TSV noch einige Angriffsbemühungen, ging nach einer sehr starken zweiten Halbzeit aber als Verlierer vom Platz. Man schaffte es nicht, das gute Offensivspiel in Tore umzumünzen, was einerseits an der mangelnden Chancenverwertung, andererseits aber auch an strittigen Schiedsrichterentscheidungen lag. Beispielsweise wurde Sissy im Strafraum von der gegnerischen Torfrau gefoult, der Ball kam zu Angy, die nur ins leere Tor hätte schießen müssen, jedoch pfiff der Schiedsrichter Foulspiel von Sissy. Bei einem anderen Schiri, der die häufigen Foulspiele von Falkensee geahndet und zugunsten des TSV entschieden hätte, wäre für die TSV-Frauen vielleicht sogar ein Punkt drin gewesen.

Dennoch kann man auf der Leistung besonders in der zweiten Halbzeit aufbauen. Hier kann man nur die mangelnde Chancenverwertung beklagen. Auch die Integration unserer „Kleinen“ in das Spiel wird immer besser, was alle positiv auf die nächsten Spiele blicken lässt. Vielen Dank auch an alle Fans, die uns vom Spielfeldrand unterstützt haben!

Am nächsten Sonntag (27. September) spielen die TSV-Frauen auswärts um 10 Uhr beim FSV Viktoria Brandenburg um den zweiten Auswärtserfolg.

Der TSV mit: Franzi (Tor) – Katrin P. (Elaine), Kaka, Angela – Antje (Luise), Sissy, Angy (Katrin F.)

PS: Die schönste Meldung kam dann am Abend, denn Co-Trainerin Dagmar Schmidt sorgte noch an diesem Abend für Nachwuchs in der Abteilung Frauen. Herzliche Glückwünsche gehen an die kleine Greta und die glücklichen Eltern.

 

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