TSV 3 bisher ohne Niederlage

Nach einem guten Saisonstart ist die dritte Mannschaft der Abtl. TT bisher ungeschlagen. Nach 6 von 8 Spielen steht man auf dem ersten Platz.

Vor der Saison wurden die Mannschaftseinteilungen vorgenommen. Mit dabei der immer konstant spielende Fred Moritz, gefolgt vom Mannschaftskapitän Kevin Kracht-Schmollack. Als Nummer drei ging Florian Pust-Schmidt an den Start. Der Youngster ist eine der Nachwuchsspieler aus dem Jugendbereich. Eigentlich, ja eigentlich an vierter Stelle sollte Benjamin Brenner spielen. Dieser hatte sich hohe Ziele für die Saison gesteckt. Leider konnte er, aufgrund seines Wohnwechsels, bisher nicht teilnehmen und wird voraussichtlich bis Ende der Hinrunde sein Team nicht unterstützen können. Die Entscheidung fiel ihm nicht leicht. Für seine neue berufliche Herausforderung in M. Gladbach wünschen wir ihm alles Gute. Somit musste die Dritte immer mit Ersatz aus den Mannschaften 4 bis 6 zurückgreifen. Aufgrund dieser, nicht geplanten, Umstände standen am Anfang der Saison allen die Haare zu Berge. Da die Ersatzgestellung auch auf die vierte Vertretung sich auswirkte. Beide Teams haben meist zeitgleich ihre Spiele.

Mitte September ging die Saison dann los. Zuerst konnten die Sportfreunde in Geltow mit einem knappen Ergebnis mit 10:8 gewinnen. Obwohl beide Doppel verloren gingen, konnte lediglich ein Spielkamerad aus Geltow dem TSV-Team Paroli bieten. Im Endspiel holte Flori für uns den Sieg. Er war an diesem Tag ohne Niederlage.

Im zweiten Punktspiel war Einheit Potsdam mit der sechsten Mannschaft in Treuenbrietzen. Auch hier zeigte der Youngster Flori was in ihm steckt. Hier heimste er drei von vier Einzel ein. Ebenfalls knapp mit 10:8 gewannen den TSV´ler.

Gegen Rehbrücke 2 wurde, überraschend deutlich, mit 10:5 gewonnen. Unser Ersatzmann Oliver Kukla steuerte zwei wichtige Einzelspiele bei. Flori holte hier ebenfalls zwei Punkte.

Als nächster Gegner stand man Mitte Oktober Stahnsdorf 3 gegenüber. Mit einem unentschieden, trennten sich beide Mannschaften, obwohl man sich mit 9 zu 6 bereits auf der Siegerstraße befand. Beachtlich war, dass Flori, gegen die Nummer eins deutlich in drei Sätzen vom Tisch gang.

Gruppenfoto TSV und Schlalach

Gruppenfoto TSV und Schlalach

Danach hatte das Team ein paar Wochen Pause. Zwei Punktspiele wurden verschoben. Somit kam es am letzten Donnerstag (9. November) zum Lokalderby gegen Blau-Weiß Schlalach. Es war wieder eine Freude gegen die sportlich faire Mannschaft aus dem Nachbarort zu spielen. Von Anfang an, merkte man die knisternde Stimmung. Keine Mannschaft wollte mit hängenden Köpfen und leeren Händen nach Hause fahren.

Die Doppel wurden geteilt. Wobei das Stammdoppel Moritz/ Kracht-Schmollack knapp im fünften Satz gegen Erik Näthe/ Andre Quappe gewannen. Als Ersatz konnte Marcel Schwanitz aus der fünften eingeplant werden. Die ersten Einzel sind, fast wie erwartet, über die Bühne gegangen. Erik gewann gegen Kevin. Parallel gewann Fred sein Spiel. Marcel spielte sehr gut gegen seinen Namensvetter Just, verlor aber knapp. Überraschend gut kam Flori gegen Andre zu recht. Im fünften Satz holte er den Sieg.

Nun kam es zum Spiel eins gegen eins (Fred gegen Erik). Nach gefühlten drei Stunden, ging der Schlalacher im fünften Satz als Sieger von der Platte. Am Nachbartisch spielte Kevin gut gegen Christopher Argow, verlor jedoch. Jetzt war Flori wieder dran und gewann sein zweites Spiel. Marcel kam gegen Andre immer besser ins Spiel. Auch die Noppenrückhand machte ihm zum Ende des Matches immer weniger aus. Enttäuscht ging der Treuenbrietzener nach 1 zu 3 vom Tisch.

Fred gewann gegen Marcel und am Nebentisch ging der Showdown dann los. Flori gegen Erik. Tischtennis zum „anbeissen“. Sehr schöne Ballwechsel von beiden, konnten die Zuschauer sehen. Erst im fünften Satz mit 12 zu 10, dementsprechend knapp, gewann der Nachwuchsspieler vom TSV. Damit hat keiner gerechnet. Zwischenstand 6 zu 6.

Das nächste Spiel konnte Marcel gegen Christopher leider nicht für sich entscheiden. Die Rückhandbälle waren zu platziert und zu sicher. Kevin setzte sich gegen Andre durch. Im nächsten Spiel konnte Marcel gegen Erik einen von drei Sätzen gewinnen. Fred gewann gegen Andre. Zwischenstand somit 8 zu 8. Letzte Runde…Geplant war, dass Kevin gegen Marcel Just gewinnt und Flori gegen Christopher Argow, je nachdem, den Siegpunkt holt oder eben nicht. Überraschend verlor Kevin. Somit stand es 9 zu 8 für Schlalach. Erster Satz ging an Christopher. Zweiter Satz, Rückstand für Flori….Flori kämpft sich ran…15:13 für den Nachwuchsspieler. Dritter Satz…Ball um Ball bekam Flori links und rechts verpasst. Dank seiner guten Reaktionen und seiner Reichweite konnte der „größte“ TSV-Spieler sich rankämpfen. Mit einer Körpergröße von 2,02 Meter konnte er den Sieg für sein Team einfahren. Entstand Unentschieden. Alle waren glücklich und zufrieden. Nach dem Spiel wurde der eine und andere Ballwechsel ausgewertet, in vertrauter Geselligkeit.

Bereits einen Tag später standen die TSV´ler dem nächsten Lokalderby gegen TSG Brück gegenüber. Dieses mal wurde mit Oliver Kukla ein guter Ersatz gefunden. Die Doppel wurden geteilt. Wobei Moritz/ Kracht-Schmollack gegen Vater/Sohn Schwede im fünften Satz das nachsehen hatten. Besonders erfreut waren alle über den Sieg vom Doppel Kukla/ Pust-Schmidt. Im ersten Einzel konnte Fred gegen Joachim Schwede knapp im fünften Satz überzeugen. Am Nebentisch spielte Kevin gegen Matthias Schwede. Beide kennen sich seit der Kindheit und haben das TT-Spiel in Brück erlernt. Die ersten beiden Sätze wurden geteilt. Im dritten führte der TSV´ler bereits mit 9 zu 5 und brachte den Satz nicht durch. Im vierten Satz kam „kein Ball mehr rüber“. Zwischenstand 2:2. Bis dahin konnte keiner damit rechnen, dass die Brücker kein einzigen Punkt mehr machten. Jetzt kam Flori gegen Andre Briel dran. Erster Satz 17:15 für den Planestädter. Jetzt musste sich Flori strecken und kam immer besser ins Spiel. Zwei Sätze konnte er für sich entscheiden. Im vierten Satz kam jedoch Andre besser zu recht und hätte beinahe den Entscheidungssatz erzwungen. Oli machte es gegen Christian Weber um so spannender….nach zwei zu zwei, kam es im fünften Satz zur großen Entscheidung. Christian führte 10:8 und Oli glich aus. Dann traute sich der TSV´ler einen schwierigen Ball zu ziehen und es kam zur 11:10 Führung. Ähnliche Situation, ähnliches Spielgeschehen gleiches Ende, somit Sieg für Oli. Jetzt kam es zum Spiel 1er gegen 1er, Fred gegen Schwede Junior. Ein hoch spannendes Spiel von beiden. Der Brücker kam mit den heftig Unterschnittbällen von Fred nicht klar. Am Nachbartisch durfte Kevin gegen seinen ehemaligen Trainer Schwede Senior ran. Enge Sätze waren vorprogrammiert und so kam es auch (12:10; 9:11; 14:12 und 11:7), mit einem glücklicherem Ende für den Mannschaftskapitän vom TSV. Flori hatte wenig Probleme gegen Christian Weber. Oli gewann dann gegen Andre Briel. Das interessantes Spiel das Abends stand an Flori gegen Schwede Junior. Beide haben sich die „Bälle um die Ohren gehauen“. Flori zog einen Ball nach dem anderen an. Und Matthias blockte die Bälle zurück, wie eine aufgebaute Gummiwand. Er versuchte die Bälle ausserhalb der Reichweite von Flori zu platzieren. Die Armspannweite von dem Nachwuchsspieler beträgt ca. 1,90 m. Somit kommt Flori an „fast jeden Ball“…was der Brücker Ball um Ball schmerzlich merken musste. Ein sehr schönes Spiel von beiden Akteuren. Als Sieger ist der TSV´ler vom Tisch gegangen. Nebenan spielte Fred den Siegpunkt ein.

Alles in ALLEM eine unerwartet erfolgreiche Saison für die dritte Mannschaft. Bisher wurde kein Spiel verloren. Auch der Nachwuchsspieler Florian Pust-Schmidt ist positiv gestimmt „Ich bin sehr zufrieden mit der Saison von der Mannschaft und mir. Ich bin selbst überrascht, wie gut ich momentan spiele und freue mich auch dass wir so weit oben mitspielen. Hoffe auch, dass es bis zum Ende der Saison so weitergeht.“

Mit einem Spielverhältnis von 18:4 ist Flori in der Einzelauswertung auf Platz drei. Vor ihm steht noch Fred Moritz mit 19:4. Somit scheint der Generationswechsel eingeläutet…..aber mit Erfahrung werden die „Oldis“ auch ihre Siege einfahren

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