Bereits für unser Hallenturnier erhielten wir Unterstützung von Paul Neumann von der Allianz Treuenbrietzen und auch bei der Beschaffung von neuen Trainingsanzügen für unsere Kinder konnten wir auf seine finanzielle Unterstützung bauen.
Und so ließ er sich nicht zweimal bitten und schaute vor kurzem persönlich bei unserem Heimspiel im Parkstadion vorbei und überreichte den Kindern ihre neuen Trainingsanzüge. Die Spieler freuten sich riesig und können den TSV nun auch optisch großartig präsentieren.
Im Namen der Eltern, der Kinder und uns Trainern möchten wir uns recht herzlich dafür bedanken. Manuel Hoffmann und Carsten Möbus
Bei bestem Wetter hieß es am Freitagabend des vergangenen Wochenendes Derbytime. Die erste Herrenmannschaft der SpG TSV Treuenbrietzen/Union Linthe war zu Gast im Nachbarort Schlalach. Anstoß war zur goldenen Stunde um 20 Uhr. Nach der vorigen 1:3-Niederlage im Flämingduell gegen Borussia Belzig, war man gewillt, den Schalter gegen die Traktoristen aus Schlalach umzulegen und ein Erfolgserlebnis einzufahren. Entsprechend startete man vor den vielen mitgereisten Treuenbrietzener Anhängern, die das Match nahezu zu einem Heimspiel machten, engagiert und bissig ins Spiel. Beide Teams schenkten sich nichts und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, geprägt von viel Geplänkel und Zweikämpfen im Mittelfeld. In der 13. Minute wurde unsere SpG dann für ihren bislang mutigen Auftritt belohnt. Einen schönen Steckpass von Nico Höhne erlief Lorenz Knorrek im gegnerischen Sechzehner, woraufhin er dem Verteidiger clever den Laufweg kreuzte und nur noch per Foulspiel gestoppt werden konnte. Die folgerichtige Entscheidung war Strafstoß. N. Höhne ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und verwandelte souverän zum 0:1 für unsere Mannen. In der Folge war man gut im Spiel, ohne großartig gefährlich vors Tor zu kommen. Die Defensive stand ebenfalls ordentlich, sodass die Schlalacher nur zweimal vor unser Tor kamen – beide Male allerdings brandgefährlich. Allerdings war in diesen zwei Situation Keeper Enrico Maas überragend zur Stelle und verhinderte zwei sicher geglaubte Gegentore aus kurzer Distanz. So ging es mit dem knappen Vorsprung in die Pause. Aus dieser kamen die Traktoristen wie erwartet mit Wut im Bauch und enormen Druck. Sie schnürten unsere Jungs hinten ein, blieben dabei jedoch weitgehend ungefährlich. Die dicke Möglichkeit zum Führungsausbau für unsere SpG hatte jedoch Torsten Senft, der den Ball nach toller Vorarbeit von Passi Höhl freistehend aus kürzester jedoch am Tor vorbei schob. Das hätte es sein müssen. Schlalach hatte nun Oberwasser, die TSV/Union-Abwehr hielt allerdings noch dicht. Und so musste ein Konter den nicht unverdienten Ausgleich bringen. Nach einem eigenen Standard liefen die Schlalacher zu dritt auf Verteidiger Daniel Micklisch und Keeper Maas zu, den ersten Versuch konnte Micklisch noch vor der Linie klären, jedoch rückte man schlecht nach, sodass sich der Stürmer den Abpraller entspannt im Strafraum zurechtlegen konnte und den Ball in der langen Ecke versenkte – 1:1 (72.). Nun merkte man, dass bei unseren Mannen die Puste nachließ. Schlalach nutzte dies eiskalt. Auf der linken Seite wurde der Ball nicht rechtzeitig geklärt, der Pass in den Rückraum konnte ohne Mühe gegen die Laufrichtung von E. Maas verwandelt werden – 2:1 (80.). Unsere SpG gab allerdings nicht auf und wollte sich nicht geschlagen geben, angepeitscht von den Zuschauern versuchte man sich nochmal in einem Power Play aufs Schlalacher Gehäuse, konnte aber nicht die nötige Durchschlagskraft erzeugen. Und so lief man kurz vor Spielende erneut in einen schnellen Gegenstoß der Schlalacher, der fast deckungsgleich mit dem vom ersten Gegentreffer war. An dessen Ende konnte der gegnerische Stürmer jedoch problemlos ins leere Tor einnetzen – 3:1 (89.). Das war es allerdings immer noch nicht gewesen, denn ein Highlight hatte das Spiel noch zu bieten. Direkt nach Anstoß ein langer Ball aus dem TSV/Union-Mittelfeld in die Spitze, der den mitgelaufenen Pascal Zillmer erreichte. Der sah, dass der gegnerische Torwart ein paar Meter zu weit vor seinem Tor stand und hob das Spielgerät sehenswert vom rechten Strafraumeck ins Tor – 3:2 (90). Somit blieb uns wenigstens das schönste Tor des Tages vergönnt, zu mehr reichte es leider nicht mehr und Schlalach konnte den Derbysieg auf heimischem Platz feiern. An der Stelle nochmals ein dickes Danke an alle mitgereisten Zuschauer, die unsere Mannschaft tatkräftig unterstützten!
Unsere TSV/Union mit: E. Maas – A. Kallies, Ph. Müller, L. Dähne, D. Micklisch (ab 81. P. Zillmer) – R. Poet (ab 46. P. Rühlicke), S. Dabbagh (ab 74. T. Schwericke), T. Senft, L. Knorrek (ab. 74. T. Liepe), N. Höhne – P. Höhl (ab 74. M. Kröger)
Vor zwei Jahren schaffte Letizia Lähme, Spielerin in der damaligen Frauen-Mannschaft des TSV Treuenbrietzen, ihren Schiedsrichterschein. Angetrieben vom Vater Dennis Lähme, der selbst Schiedsrichter in der Kreisoberliga im Havelland-Kreis, um das Schiedsrichter-Soll im Verein zu erfüllen. Über Spiele im Nachwuchs bis hin zur Delegation in den B-Förderkader des Fusballkreises, schaffte Letizia auch den Weg in die Landesliga der Frauen. Durch die besondere Förderung der Frauen und Mädchen innerhalb des FLB für Schiedsrichterinnen, standen vor kurzem auch die ersten Spiele in der Landesliga an, als Schiedsrichterin beim Spiel Stahl Brandenburg gegen Ludwigsfelde bzw. Pessin gegen Sieversdorf, wo ich als Vater als erster Assistent assistieren durfte. Des weiteren erfolgte vor einer Woche die Ansetzung in der Regionalliga der Frauen bei Hertha Zehlendorf gegen RB Leipzig 2. Besonderes Highlight war die Berufung des FLB das Pokalspiel-Endspiel der C-Juniorinnen in Ludwigsfelde zu leiten. Gegner waren die C-Mädels von Energie Cottbus und Ludwigsfelde.
Der gesamte Verein vom TSV Treuenbrietzen ist sehr stolz eine solch Schiedsrichterin in ihren Reihen zu haben. Neben ihrer Schiedsrichtertätigkeit spielt Letizia auch noch aktiv als Spielerin in der neu gegründeten SG TSV Treuenbrietzen mit dem FSV Brück im Frauenteam.
Dennis Lähme Trainer der Frauen SG TSV/Brück und Abteilungsleiter Fussball Treuenbrietzen
Am vorigen Sonntag empfing die erste Herrenmannschaft der SpG TSV Treuenbrietzen/Union Linthe zur Mittagszeit die Gäste von Eintracht Glindow auf dem Linther Sportplatz. Nach zuletzt zwei empfindlichen, verdienten Niederlagen gegen Blau-Weiß Beelitz und in Geltow wollte man nun mal wieder einen Sieg für das eigene Selbstvertrauen einfahren. In der Defensive mussten einige Ausfälle kompensiert werden, sodass erneut eine Mannschaft auf dem Platz stand, die in dieser Konstellation noch nicht zusammengespielt hat. Trainer Hendrik Wetzel machte dennoch Mut, heizte die Truppe ein und übertrug seinen Siegeswillen auf unsere Mannen, die engagiert und mit einem guten Gefühl in das Spiel starteten. Die Gäste aus Glindow begannen das Spiel mit Rückenwind und immer wieder langen Bällen in die gefährliche Zone, ohne nennenswertes Kapital daraus schlagen zu können. Unsere SpG benötigte ein wenig, um ins Spiel zu finden. Durch gute Zweikampfführung und Spritzigkeit in den Aktionen biss man sich jedoch ins Spiel, sodass auch zwei, drei eigene Chancen kreiert werden konnten. Die Beste vergab Stürmer Passi Höhl, der nach Querpass den Ball leider nur übers Tor bringen konnte. Es entwickelte sich ein äußerst ausgeglichenes Match mit vielen Zufallsaktionen, in dem beide Clubs vermehrt auf die Abwehrarbeit wert legten. Eine solche Zufallsaktion führte dann jedoch zur überraschenden, aber nicht unverdienten Führung für unsere Heimelf. Ein langer Freistoß aus dem Halbfeld konnte vom Torhüter nur abgewehrt werden, den zweiten Ball schnappte sich Luca Dähne, der aus der Drehung mühelos ins leere Tor schieben konnte – 1:0 (24.). Sowohl die TSV/Union als auch Glindow hatten danach noch einige Abschlüsse. Unsere Elf versuchte über Konter Nadelstiche zu setzen, Glindow war nach Standards gefährlicher. Kurz vor der Pause sogar noch die Chance für uns, die Führung auszubauen. Stürmer P. Höhl scheiterte im 1-vs.-1-Duell allerdings am stark reagierenden Gästekeeper. So ging es auch dank Keeper Enrico Maas, der ein uns andere Mal souverän die langen Bälle fing oder per Faustabwehr klärte, mit dem knappen Vorsprung in die Pause. Die Glindower kamen mit Wut im Bauch aus der Halbzeit, versuchten Druck auf unseren Kasten zu erzeugen. Die Defensive unserer SpG stand am heutigen Tage allerdings sehr sicher, auch im Mittelfeld wurden häufig die zweiten Bälle gewonnen. Der guten Defensivarbeit unserer Jungs geschuldet, plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Ein vermeintliches Handspiel im Glindower Strafraum wurde ebenso nicht gepfiffen, wie ein durchaus elfmeterreifes Foulspiel im Kopfballduell von unserer Mannschaft. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware, man neutralisierte sich und dennoch kam es kurz vor Abpfiff zu einer durchaus strittigen Szene, an deren Ende der Glindower Verteidiger eigentlich mit Rot wegen Notbremse vom Platz hätte gestellt werden müssen, nachdem P. Höhl den Ball erkämpfte und vom letzten Mann gelegt wurde. Die Diskussion konnte glücklicherweise jedoch im Keim erstickt werden, da Nico Höhne den fälligen Freistoß direkt in die Maschen schoss und den Deckel auf das Spiel drauf machte – 2:0 (87.). Am Ende hat man die Führung ins Ziel geschaukelt und konnte einen nicht unverdienten und insbesondere kämpferisch sehenswerten Sieg feiern, der nochmal Aufschwung im Abstiegskampf bringt! TSV/Union I mit: E. Maas – A. Kallies (ab 75. T. Liepe), P. Zillmer, T. Senft, D. Micklisch – M. Maas, Y. Tessnow – R. Poet, L. Dähne (ab 75. M. Kröger), N. Höhne – P. Höhl Im folgenden Spiel unserer Zweiten konnte diese sich außerdem ein beachtliches 1:1– Unentschieden gegen den Tabellenführer von Stahl Brandenburg III sichern. Torschütze war Fernando Weigmann in der 15. Spielminute. Ein alles in allem erfolgreiches Spieltagswochenende für die SpG Treuenbrietzen/Linthe!
Am vorigen Sonntag ging es für die 1. Herren der SpG TSV Treuenbrietzen/Union Linthe zum Kunstrasen-Auswärtsspiel zum Teltower FV II. Nach der letzten Niederlage gegen Stahnsdorf wollte man Wiedergutmachung betreiben und wichtige Punkte gegen einen Gegner aus dem Tabellenmittelfeld einheimsen. Aufgrund diverser Ausfälle in jedem Mannschaftsteil mussten Spieler aus der nominell zweiten Mannschaft aushelfen, die Ihren Job bravourös erledigten. Im Tor stand A-Junior Norman Hoffmann, der seine Sache im zweiten Spiel für die Männer sehr gut machte und gerade bei einigen 1-vs.-1-Duellen und vielen hohen Bällen stark reagierte.
Vor dem Spiel wurde von Trainer Hendrik Wetzel nochmals an die Einstellung und Kampfbereitschaft appelliert und die Chance verdeutlicht, hier definitiv die Möglichkeit zu haben, drei Punkte einzufahren. Die SpG war von Beginn an versucht, die Räume im Zentrum dicht zu halten und aus einer tiefen Defensive Nadelstiche nach vorn zu setzen. Doch ehe man sich versah, stand es nach sechs Minuten bereits 1:0 für den Gastgeber. Ein langer Diagonalball auf die Außen konnte nicht geklärt werden. Nach Flanke auf den Stürmer parierte Torwart N. Hoffmann noch glänzend, beim Nachschuss war er allerdings machtlos. Doch unsere SpG ließ die Köpfe oben und merkte früh, dass heute was zu holen war. Nahezu im Gegenzug glichen die Gäste aus. Nach Einwurf von Lukas Henkel und anschließender kurzer Ablage von Nico Höhne konnte Kapitän Torsten Senft das Leder aus kurzer Distanz im Eck versenken – 1:1 (07.). Aber die Antwort der Teltower ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Auf fast identische Weise fiel die erneute Führung für die Hausherren. Langer Ball auf die rechte Seite, präzise Flanke in die Mitte und der Stürmer musste nur noch freistehend einköpfen – 2:1 (11.). Anschließend stellte man die linke Seite um, um eben solchen Angriffen zuvorzukommen und hatte die Seite nunmehr besser im Griff. Beide Mannschaften neutralisierten nicht, zwei Distanzschüsse von N. Höhne fanden das Ziel leider nicht, auf der anderen Seite hatte Teltow auch kaum gefährliche Aktionen vorm Tor. Aus dem Nichts fiel dann für unsere TSV/Union der Anschlusstreffer zu einem wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Pause. Nach Eckstoß konnte die Teltower Defensive den Ball nicht entscheidend klären, sodass Lorenz Knorrek beherzt zum Ball ging und das Spielgerät aus knapp 16 Metern in die Maschen schoss – 2:2 (43.). Mit diesem Erfolgserlebnis und einem guten Gefühl ging es in die Halbzeit.
Im zweiten Spielabschnitt wurde von Trainer H. Wetzel die Devise „Genauso weitermachen!“ vorgegeben. Es entwickelte sich ein chancenarmes Spiel, die TSV/Union war gut in den Zweikämpfen und stand solide in der Defensive. Die von Teltow gebotenen Räume konnten im Spiel nach vorne aber nur sehr selten zwingend ausgenutzt werden. Nennenswerte Strafraumaktionen gab es auf beiden Seiten so gut wie keine. Und so musste ein individueller Patzer das Spiel zu Gunsten der Teltower entscheiden. L. Knorrek spielte den Ball in der Vorwärtsbewegung dem gegnerischen Spieler mustergültig in die Füße, dieser nahm Tempo auf, war auf und davon und ließ Keeper N. Hoffmann in dieser Eins-gegen-Eins-Situation keine Chance – 3:2 (79.). Unsere Mannen waren daraufhin versucht, noch den Ausgleich zu schaffen. Es wurde aber weder gefährlich, noch hatte man das nötige Quäntchen Glück, sodass am Ende eine sowohl unglückliche als auch unnötige und vermeidbare Niederlage zu Buche steht.
Trainer H. Wetzel war nichtsdestotrotz mit Leistung und Einstellung der Mannschaft zufrieden und forderte nun, drei Punkte im nächsten Spiel einzufahren. Dann ist nämlich die SG Blau-Weiß Beelitz im heimischen Waldstadion Treuenbrietzen zu Gast. Anstoß ist am Sonntag, 29.04.2023, um 14 Uhr.
Bericht: Jakob Schlunke
TSV/Union mit: N. Hoffmann – A. Kallies, P. Zillmer (ab 67. S. Perßen), Ph. Müller, R. Poet (ab 67. Q. Baatzsch) – L. Knorrek, T. Senft – L. Henkel (ab 66. J. Sonntag), N. Höhne (ab 86. S. Illesch), D. Micklisch – J. Schlunke (ab 67. N. Timm)
Am vergangenen Sonntag ging esfürdieSpielgemeinschaft TSV/Union zum Tabellennachbarn, der Drittvertretung vomRSV Eintracht aus Stahnsdorf. Nach dem wichtigen Siegin Busendorf wollte man drei wichtige Punkte im Tabellenkeller nachlegen. Verzichten musste man auf Stammkeeper Enrico Maas, der wiederum von Tim Schwericke vertreten wurde, und aufStürmer Passi Höhl, der die TSV/Union gegen die Busendorfer mit seinem Doppelpack zum Sieg schoss. Das Spiel begann zerfahren,unsere SpGfand nicht gut in die Partie. Auf dem Kunstrasenplatzin Stahnsdorf fehlte die Spritzigkeit und Agilität, in den direktenDuellen war man zu Beginn meist nur zweiter Sieger. Folgerichtigging mannach einem individuellen Patzer in der eigenen Abwehr, in dessen Folge dergegnerische Stürmer ungestört an KeeperT.Schwerickevorbeilupfen konnte, mit1:0in Rückstand (16.). Geschockt vom Rückstand kam die SpG überhaupt nicht zuihrem Spiel. Per Doppelschlag schraubten die Stahnsdorferihre Führung untergütigerMithilfeder TSV/Union–Defensive in die Höhe. Unter anderem durch eine sehenswerte Direktabnahme stand es nach 26 Minuten3:0 für die Hausherren. Durch zwei weitere hundertprozentige hätte derRSV die Führung weiter ausbauen können, schoss aus besten Positionen jedoch übers Tor. Zu diesem Zeitpunkt war ein gut gelungener Angriff mit Abschluss von Daniel Micklischdie einzignennenswerte Offensivaktionvon unseren Mannen. Aus dem Nichts fielüberraschend der Anschlusstreffer für unsere Gäste. Ein scharf getretener Freistoß von Jakob Schlunke fand am langen Pfosten Philip Müller, derden Ball nur noch in die Maschen nicken musste,nachdem sich der Torhüter leicht verschätzte–3:1 (36.).Ein Aufbäumen unsererMannschaftblieb bis zur Pause allerdings aus, sodass das Spiel vor sichhinplätscherteundes mit dem Zwei–Tore– Rückstand indie Pauseging. Nachausdrücklichem Appelldes Trainers Hendrik Wetzel, hier nochmal hochzufahren, zu kämpfen, heiß aufs Toreschießen zu sein und das Spiel zu drehen, ging es motiviert aus der Kabine. Man verschob jetzt besser, nahm die direkten Duelle an, zeigte Präsenz auf dem Platz. Das Spiel wurde auch dadurch hektischer und hitziger, immer wieder kam es zu Nicklichkeiten zwischen den Akteuren beider Mannschaften. Die TSV/Union war wie zuletzt über Standards und Einwürfe gefährlich, Stahnsdorf spieltesichwenn dann schnell und gefährlichvors Gästetor. Nach einem langen Einwurf von Pit Rühlicke kam erneut Innenverteidigerkollege Ph. Müller an die Kugel und stochertesie zumnicht unverdienten Treffer über dieLinie–3:2(65.). Die Partie war nun von Kampf und Emotionen geprägt, der Schiedsrichter hatte alleHände voll zu tun, um die Gemüter in manchen Phasen zu beruhigen. Unsere SpG drückteaufsAusgleichtor und stellte offensiv um, wirklich zwingend und gefährlich wurde es aber selten. Man agierte nach vorn zu einfallslos und so nutzte der Gastgeber kurzvorSchluss eine der sichzahlreichbietendenAbschlussmöglichkeiten nach einem Eckball zum K.O.–Treffer–4:2 (85.). Gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller kassiert man also eine empfindliche Niederlage. Positiv war lediglich die komplett andere, bessereEinstellung in Halbzeit Zwei nach der Traineransprache.Am nächsten Sonntaggeht’swieder zum Auswärtsspiel auf Kunstrasen–diesesMalbeim Teltower FV. Mit einem großen Kader, aber auch jetzt schon einigen Ausfällen, sollen drei wichtige Punkte erkämpft werden.
TSV/Unionmit: T. Schwericke–A.Kallies(ab 46. T. Liepe), P. Rühlicke(ab 76. P. Leistner), Ph. Müller, L. Knorrek(ab 59. Q. Baatzsch)–M.Maas(ab 76. P. Zillmer), J. Schlunke–T. Senft, Ch. Schröder(ab 46. H. Maßwig), D. Micklisch–L.Dähne
Die erste Mannschaft der SpG Treuenbrietzen/Union Linthe war Sonntag Nachtmittag beim SV 05 Rehbrücke zu Gast. Nach dem Heimsieg über Traktor Schlalach am vergangenen Wochenende wollte man diesen mit den nächsten wichtigen drei Punkten im Abstiegskampf veredeln. Trotz einiger Ausfälle und dem Wissen, dass das Spiel auf dem ungeliebten Kunstrasen stattfinden wird, trat man die Auswärtsreise guten Mutes an.
Was folgte war ein Totalausfall von der TSV/Union. Von Anpfiff an dominierte Rehbrücke die Sabinchenstädter nach Strich und Faden. So lag man bereits nach acht Minuten 2:0 in Rückstand. Man ließ alles vermissen, womit man im letzten Spiel die Schlalacher besiegte. Konzentrationsschwächen, miserable Zweikampfführung, schlechtes Pass- und Positionsspiel und überhaupt fehlende Einstellung prägten das Spiel der TSV/Union an diesem Tage. Man lud die Rehbrücker förmlich zum Toreschießen ein und ging durch weitere Tore des Gastgebers mit einem völlig verdienten 5:0-Rückstand in die Halbzeit. Selbst blieb unsere Spielgemeinschaft nach vorn bis auf zwei, drei Standards absolut ungefährlich.
Zur Halbzeit fehlten auch dem Trainer Hendrik Wetzel die Worte. Die gebotene Leistung war desaströs und hatte mit angenommenem Abstiegskampf rein gar nichts zu tun. Dennoch wollte man sich in Hälfte zwei von einer anderen Seite zeigen und die Zweikampf- und Laufbereitschaft erhöhen. Verletzungsbedingt musste TSV/Union-Kapitän T. Senft in der Kabine bleiben, der bereits in der ersten Aktion des Spiels unglücklich umgeknickt war. Wenig später musste der nächste ungewollte Wechsel vollzogen werden. Nach einer Klärungsaktion im eigenen Strafraum musste R. Poet das Spielfeld mit Verdacht auf Gehirnerschütterung verlassen, da er mit dem Kopf seines Gegenspielers zusammenrasselte.
Die TSV/Union fing sich zu Beginn der zweiten Halbzeit ein wenig, agierte aggressiver und konzentrierter und hatte auch nach vorn ein paar Akzente. Dennoch bekam man in der 65. Minute den sechsten Gegentreffer. Für ein minimales Fünkchen Hoffnung sorgte der Ehrentreffer der Sabinchenstädter in der 73. Minute. Der eingewechselte P. Zillmer wuchtete den Ball nach einer Ecke in die Maschen. An eine Aufholjagd war dennoch nicht zu denken, die TSV/Union war weiterhin viel zu harmlos, Rehbrücke meist einen Schritt schneller und kam daher auch immer wieder gefährlich vors Tor von Keeper E. Maas. So schoss der Gastgeber bis zum Schlusspfiff noch weitere zwei Treffer und schraubte das Ergebnis zum 8:1 in die Höhe. Bedanken kann man sich bei Keeper E. Maas, der noch einige hochkarätige Chancen vereitelte und die Gäste vor der Zweistelligkeit bewahrte.
Ein absolut gebrauchter Tag für die TSV/Union, nach dem sich jeder Spieler nochmals in seiner Einstellung hinterfragen sollte.
Ein Dank gilt noch dem medizinischen Mannschafsbetreuer der Rehbrücker, Detlef Weber-Hermenau, der sich fürsorglich um die Verletzungen von T. Senft und R. Poet gekümmert hat!
TSV/Union mit: E. Maas – A. Kallies (ab 46. S. Perßen), L. Knorrek, Ph. Müller, R. Poet (ab 53. Q. Baatzsch) – T. Senft (ab 46. P. Zillmer), M. Maas – T. Liepe (ab 73. P. Leistner), J. Schlunke, D. Micklisch – L. Dähne
Treuenbrietzen/ Union Linthe I vs. SV Traktor Schlalach
Am vergangenen Sonntag kam es im im Treuenbrietzener Waldstadion zu einem lang ersehnten Aufeinandertreffen zweier Lokalrivalen. SV Traktor Schlalach hieß der heutige Gegner der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft Treuenbrietzen/ Union Linthe. Nach etlichen Jahren stand man sich also wieder in einem Ligaspiel auf Kreisebene gegenüber.
Die Vorfreude war groß und so folgten ca. 300 Zuschauer den Rufen des mit Spannung erwarteten Duells. In diesem Sinne gilt auch ein großes Dankeschön den Bambinis, der F-, E-, und D-Jugend vom TSV, die als Einlaufkinder einen schönen Beitrag zum Fußballnachmittag leisteten.
Die Anfangsphase begann mit einem ersten Hochkaräter für die TSV/Union, der Ball fand den Weg leider nur übers Tor. Viele Zweikämpfe, kleine Fouls, Annahme- und Abspielfehler prägten die ersten Minuten, sodass man beiden Teams die durchaus vorhandene Anspannung anmerkte. Schlalach gab den Ton in Sachen Ballbesitz an, TSV/Union lauerte auf Umschaltsituationen. Zwei weitere gute Chancen konnten von der TSV/Union im Laufe nicht in Zählbares umgemünzt werden, jedoch hatte auch der SV Traktor eine hundertprozentige Chance, die Schlussmann E. Maas glänzend vereitelte.
Nach einer guten halben Stunde vertändelte die TSV-Abwehr den Ball am eigenen Strafraum, sodass Schlalach mit ihrer zweiten richtigen Chance in Führung gehen konnte – 0:1 (33.). Bis zur Halbzeit passierte anschließend relativ wenig, die TSV/Union kam selten gefährlich nach vorn, wenn es brenzlig wurde, dann zumeist über scharf getretene Standards. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeitpause.
Zur zweiten Hälfte stellte die TSV/Union um, um mehr Kontrolle über das Spiel zu bekommen. TSV/Union war per Einwürfen und Eckbällen gefährlich. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff verlängerte der aufgerückte P. Rühlicke einen weiten Abschlag von Keeper E. Maas in den Lauf von Stürmer P. Höhl. Der ließ den Ball noch einmal trumpfen und schob ihn souverän am Schlalacher Torwart vorbei in die Maschen – 1:1 (54.) und der Jubel war groß. In dieser Phase des Spiels war TSV/Union spielbestimmend, von Schlalach kam bis auf punktuelle Vorstöße über die Außenbahnen nicht viel in Richtung Tor der Gastgeber.
Beinahe hätte die TSV/Union das Spiel im Anschluss gedreht. Ein langer Einwurf von P. Rühlicke wurde von Kapitän T. Senft in Richtung zweiten Pfosten verlängert, wo der aufgerückte Ph. Müller per sehenswertem Seitfallzieher ins Tor der Gäste traf. Die Gastgeber waren schon mitten in der Jubeltraube, als der Schiedsrichter pfiff und auf Hinweis von seinem Assistenten auf Abseits entschied – eine äußerst fragwürdige Entscheidung. Doch die TSV/Union gab nicht auf und suchte weiter den Weg nach vorn, angestachelt von dem tollen Publikum, das sowohl aus vielen mitgereisten Schlalachern und einigen TSV/Union-Anhängern bestand. Ein überragender Distanzschuss von N. Höhne, der die Latte traf und ein Freistoß von J. Schlunke fanden den Weg ins Tor noch nicht.
In der 78. Minute schwächten sich die nun auch noch Schlalacher selbst, nachdem ein Verteidiger die zweite Gelbe Karte sah und somit vorzeitig zum Duschen musste. Kurz darauf fand ein weiter Flankenball den aktiven N. Höhne auf seiner linken Seite. Er legte sich den Ball zurecht und flankte punktgenau in die Mitte, wo T. Senft mustergültig eingelaufen war und hochstieg und den Ball per Kopf perfekt im langen Eck des Schlalacher Gehäuses unterbrachte – 2:1 (82.), das Spiel war gedreht!
Nun merkte man den Gastgebern den Kräfteverschleiß und die nachlassende Kraft an. Die Schlalacher drückten die TSV/Union nach dem Führungstreffer nochmals tief in die eigene Hälfte. Nach etlichen Eckbällen, die der SV Traktor nicht verwerten konnte, pfiff der ansonsten souverän agierende Schiedsrichter die Partie nach drei Minuten Nachspielzeit ab.
Ein toller Kampf und hervorragende Moral der SpG Treuenbrietzen/Linthe wird endlich belohnt und die anschließenden Feierlichkeiten mit den Fans wurden von einem kräftigen „Derbysieger, Derbysieger – hey, hey!“ untermalt, was vom stolzen Trainer H. Wetzel angestimmt wurde.
Ein Dank gilt allen Mitwirkenden, die dieses Spiel zu einer hervorragenden und fairen Veranstaltung gemacht haben!
TSV/Union mit: E. Maas (Tor) – A. Kallies, P. Rühlicke (ab 80. P. Zillmer), Ph. Müller, R. Poet (ab 64. T. Liepe) – T. Senft, L. Knorrek (ab 59. M. Maas) – P. Höhl (ab 80. P. Schulz), J. Schlunke, N. Höhne – L. Dähne.
Am vergangenen Samstag, den 25.03.2023, gastierte die Spielgemeinschaft Treuenbrietzen/ Niemegk der A-Jugend in Wusterwitz zum Kreisligaspiel. Dabei war das Ergebnis nach einer Partie auf Augenhöhe letztlich gerechtfertigt. Die in blauen Trikots aufspielenden Gäste konnten in den ersten 15 Minuten durch eine energische Herangehensweise viele Bälle gewinnen und einige Male nach vorne spielen. Doch danach gewannen die Hausherren immer mehr an Ballbesitz und das Spiel fand größtenteils in der Hälfte von Treuenbrietzen/ Niemegk statt. Lukas S. musste Mitte des ersten Spielabschnitts sogar einen gefährlichen Angriff im Eins-gegen-eins entschärfen (20.Minute). Die Elf vom ersatzweise an der Seitenlinie stehenden Julian Hähnel konnte nur selten für Entlastung sorgen und überbrückte die Zeit bis zur Halbzeit mit einer konzentrierten Defensivleistung. Die zweiten 45 Minuten waren dann deutlich ausgeglichener, sodass das Auswärtsteam nun häufiger nach vorne drang. So konnte die Spielgemeinschaft nach aufmerksamem Anlaufen einen Ballgewinn im letzen Drittel erzwingen, wodurch Luca G. frei zum Schuss kam und den Ball zum 0:1 einschieben konnte (65.). Doch Wusterwitz setzte dagegen, eroberte kurz nach dem Rückstand ebenfalls dem Ball in gefährlicher Situation, sodass David H. in der 71. Spielminute den Ausgleichstreffer verbuchen konnte. Gegen Ende der Partie wurde es ein wenig körperbetonter, was die gelbe Karte (80.) der Heimmannschaft belegt. Die Schlussminuten versuchte es Treuenbrietzen/ Niemegk vergebens, den Siegtrefferr zu erzielen, wodurch ein unter dem Strich gerechtes 1:1 das Resultat darstellt und zugleich das zwanzigste Ligaspiel in Folge, das die Spielgemeinschaft nicht verliert. Eine beeindruckende Serie.